Tipps

 
 
Sonnengelb.jpg

Schwarzarbeit - illegale Beschäftigung - Sozialversicherungsbetrug - Steuerhinterziehung

In Verbindung mit inoffiziellen Lohnzahlungen (Schwarzgeld) werden oft die sich daraus ergebenden Folgen unterschätzt. Wegen der langen Verjährungsfristen von 30 Jahren und der sozialversicherungsrechtlichen Hochrechnung der ausgezahlten Nettolöhne auf einen Bruttolohn, von dem aus dann die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile berechnet werden, ist allein die sozialversicherungsrechtliche Forderung vielfach existenzvernichtend.

 
Türkis-Blau.jpg

Scheinselbständigkeit oder Selbständigkeit?

Die Grenzen zwischen einer abhängigen Beschäftigung und einer selbstständigen Tätigkeit zu erkennen und Beschäftigungsverhältnisse richtig zu beurteilen, stellt für Auftraggeber eine große Herausforderung dar. Allein aus finanzieller Sicht lohnt es sich, die Kriterien einer selbstständigen Tätigkeit und einer Scheinselbstständigkeit zu kennen und anzuwenden.

 
 

Zitronengelb.jpg

Im Radar der SOKA-Bau

Für Unternehmen, die in den Radar der SOKA-Bau geraten sind, kann es schnell teuer werden. Gefordert werden Beiträge zwischen 17,2 % (Neue Bundesländer) und 26,55 (Berlin-West) der Bruttolöhne der Arbeitnehmer. Diese sind von dem Arbeitgeber dann an die SOKA-Bau abzuführen. Gerade für kleinere Betriebe stellen die geforderten Beiträge oftmals eine existenzielle Bedrohung dar. Denn die Beträge können für einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren auf einmal zurückgefordert werden. Doch welche Betriebe unterliegen der Beitragspflicht? Wie geht die SOKA-Bau vor? Und wie sollten sich betroffene Betriebe am besten verhalten? Im Folgenden soll nach einer kurzen Einführung in die SOKA-Bau ein kurzer Überblick über die Verfahrensweisen und Verhaltensmöglichkeiten gegeben werden.

 

Orange.jpg

Persönliche Haftung des Geschäftsführers

Geschäftsführer haften für nicht-abgeführte Sozialversicherungsbeiträge und nicht-abgeführte Lohnsteuer persönlich. Liegt eine Scheinselbständigkeit vor, muss dies nicht zwingend gelten. Denn die Geschäftsführerhaftung für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge setzt ein Verschulden des Geschäftsführers voraus. Der Geschäftsführer muss also Kenntnis von der Nichtabführung bzw. deren Pflicht gehabt haben oder diese zumindest billigend in Kauf genommen haben.

 

Knallrot.jpg

Der arbeitnehmerähnliche Selbstständige

Selbstständige und Steuerberater gehen oft davon aus, dass es nur das Problem der Scheinselbstständigkeit gibt. Die Rechtsfigur des „arbeitnehmerähnlichen Selbstständigen“ ist den meisten unbekannt. Dennoch zieht auch diese Figur rechtsrelevante Folgen mit sich.

 

 

Blau.jpg

Scheinselbstständigkeit -Besonderheiten bei Frachtführern - Busfahrern und Taxifahrern

Die Beauftragung von selbständigen Arbeitskräften ist reizvoll. Viele Unternehmen in der Beförderungs-Branche greifen bei Personalmangel und guter Auftragslage auf sogenannte „selbstständige Kraftfahrer“ zurück. Insofern diese jedoch kein eigenes Fahrzeug zum Einsatz bringen, ist hier Vorsicht geboten.

 

Hellblau.jpg

Rentenversicherungspflicht - Scheinselbstständigkeit: Besonderheiten bei Coachs, Beratern und Trainern

Die Beauftragung von selbstständigen Arbeitskräften ist reizvoll. Gerade in der Bildungs- und Sportbranche ist es üblich „auf Rechnung“ zu arbeiten. Ob Aerobictrainer, Berater, Coach, Dozent, Fitnesstrainer, Fußballtrainer, Golflehrer, Handballtrainer, Kommunikationstrainer, Moderator, Musiklehrer, Nachhilfelehrer, Personal Trainer, Sprachtrainer, Supervisor, Tennistrainer, Trainer, Vertriebstrainer, Schwimmlehrer, Reitlehrer, Skilehrer, Repetitor oder Tauchlehrer,- bei ihnen handelt es sich meist nicht um angestelltes Personal mit einem Arbeitsvertrag.

 

Sonnengelb.jpg

Scheinselbstständigkeit in der Filmbranche: Kameraleute, Tonleute, Beleuchter, Schauspieler, Regieassistenten u.v.m.

In der Film- und Medienbranche hat es sich eingebürgert „auf Rechnung“ zu arbeiten. Meist auf ausdrücklichen Wunsch der Produktionsfirmen, die sich damit geringere Ausgaben erhoffen. Doch diese Rechnung ist zu kurz gedacht. Nach Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sind die meisten Mitarbeiter am Filmset abhängig Beschäftigte. Die Folge: erhält die Produktionsfirma eine Betriebsprüfung, muss sie alle nicht gezahlten Sozialversicherungsabgaben für die letzten 4 bzw. 30 Jahre für jeden Mitarbeiter nachzahlen. Zusätzlich drohen Strafverfahren und hohe Bußgelder. Die Summen bewegen sich dabei im Millionenbereich.